Hier gibt es bald Survivaltechniken und Tips und Tricks zu lesen. Die
Steinzeittechniken sind natürlich Super-Survival
Techniken, der Ursprung des Survival eben. Die folgenden Themen sind noch
ungeordnet und alles ist UNDER CONSTRUCTION, wie man so schön sagt.
|
Survival? Heutzutage?Man muß nicht unbedingt mit einem Flugzeug abstürzen oder gar an einer einsamen Insel mit Palmen stranden, heutzutage ist das eher unwahrscheinlich. Aber man kann sehr schnell in eine Situation geraten, die unter Umständen lebensbedrohlich werden kann, sei es auf einem Ausflug in relativ abgelegene Gebiete wo man sich verläuft, verletzt oder sogar beides.Da es in unseren Breitengraden selten wirklich einsame Gebiete gibt in denen man auch wirklich alleine ist muß man sich im Falle eines Falles nicht auf einen mehrwöchigen Wildnisaufenthalt einrichten, denn die Rettung setzt meißt schon nach wenigen Stunden ein und diese Zeit muß man sich ja nicht unbedingt unnötig erschweren oder gar mit dem Leben bezahlen.Als erstes sollte man sich einen Überblick über seine Situation machen und Panik vermeiden und Kräfte sparen. Panik und körperliche Verausgabung sind eine häufige Todesursache, denn ehe man sich versieht ist man psychisch und physisch so am Ende, daß man geneigt ist sich aufzugeben und dann ist man schon so gut wie tot. Ein gutes Buch zu dieser Thematik ist Psychologie des Überlebens, welches ich bei den Literaturhinweisen aufgeführt habe. Also gilt es für die verbleibende Zeit die menschlichen Grundbedürfnisse so gut es eben geht zu stillen. Man braucht einen trockenen und warmen Unterschlupf, Nahrung und Wasser. Und um dieses zu bekommen muß man seien Kopf bemühen, damit tut man sich aber mit Panik schwer, also versuchen ruhig zu bleiben, es gibt keinen Grund zur Panik, denn es gibt immer eine Lösung. Es gibt auch Leute, die sich auf so eine Eventualität ein wenig vorbereiten. Zum einen eignen sie sich Wissen und einige Fähigkeiten an, zum anderen stellen sie sich für den Notfall ein kleines Überlebenspäckchen zusammen, mit allerlei nützlichen Kleinigkeiten, die einem das Überleben ein wenig erleichtern können.
|
Knoten
Erst Knoten geben einer Schur oder einem Seil einen Sinn. Der richtige Knoten im richtigen Moment kann Zeit, Nerven und Seil sparen.
Der Kreuzknoten Der Kreuzknoten besteht eigentlich nur aus zwei ineinandergeschobenen Schlaufen. Mit ihm kann man zwei Enden miteinander verbinden. Bei dickeren Schnüren und Seilen läßt sich der Kreuzknoten durch auseinanderschieben wieder relativ einfach lösen. Die Darstellung zeigt den knoten bevor er zugezogen ist, man kann deutlich die Schlaufen erkennen.
|
Der Palstek
Der Palstek scheint manchmal beim Lernen graue Haare zu verursachen. Ich muß auch oft noch mal nachdenken, aber wenn man den Knoten einmal vertanden hat, dann kann man ihn auch schnell wieder rekonstruieren.
|
Der Webeleinenstek
|
Der Zimmermannsstek
|
Die Prusik-SchlaufeDie Prusik-Schlaufe ist eine verschiebare Schlaufe an einem Seil oder einer Stange, die sich unter Belastung zusammenzieht und sich dann nicht mehr verschieben läßt. Mit zwei Prisik-Schlaufen kann man sich an einem Baum, Pfahl oder Seil hocharbeiten, in einer Schlaufe steht man, die andere wird nach oben geschoben, dann steigt man in diese um usw...
|
Fallen und JagdWie auch Pflanzen bieten einem Tiere im Notfall Nahrung und Rohstoffe, die einem das Überleben ermöglichen oder vereinfachen. Dazu muß man sie bejagen, mit Fallen oder mit Jagdwerkzeugen, wie Pfeil und Bogen oder Speer. Hier soll es nun hauptsächlich um die Fallenjagd gehen. Dabei werden die Tiere in Schlingen gefangen oder durch Gewichte erschlagen. Man muß sich aber vor Augen halten, daß diese Art zu Jagen Quälerei und Leiden für die gefangenen Tiere bedeutet, da eine Schlinge nicht sofort und sicher tötet, sondern sich das Tier in Panik darin erdrosselt. Fußschlingen halten das Tier nur fest, es kann nicht mehr fliehen und gerät in Panik. Reißt es sich los und die Schlinge verbleibt am Tier, kann das zu Verstümmelungen oder Infektionen führen. Man darf das nicht vergessen und die Fallenjagd deshalb nur im äußersten Notfall durchführen und wenn möglich nur sofort tötende Totschlagfallen verwenden.Um die Fallenjagd erfolgreich ausführen zu können braucht man mehrere Fallen. Man legt quasi einen Fallen-Parcours an, den man morgens und abends abgeht um die Fallen zu kontrollieren, zum einen um zu langes Leiden und Quälerei zu verhindern und zum anderen, damit man seine Beute nicht an andere Beutegreifer verliert. Beim Aufstellen der Fallen sollte man darauf achten, daß diese so nah wie möglich an Wildwechseln, d.h. an den von den Tieren gewöhnlich genutzten Pfaden, aufgestellt werden, denn wo kein Tier vorbeikommt wird auch kein Tier den Köder wittern, oder man legt eine Spur mit Ködern, die dann zur Falle führt. Die Fallen der Fallenjagd Schlingen
Jagd ohne Waffen
|
Survivalwerkzeuge /-waffen Ein Messer Schusswaffen und Survival
|
OrientierungOhne Kompass und Karte oder gar GPS ist man noch lange nicht aufgeschmissen, wenn man sich orientieren muß. Am Tag kann man unter Zuhilfenahme der Sonne auf die Himmelsrichtungen schließen, ist es eimal bewölkt kann man anhand der Vegetation oft die Hauptwindrichtung ablesen. Kennt man die Hauptwindrichtung nicht, so hat man auf jeden Fall schon einmal eine Richtung, in der man sich orientieren kann und scheint dann mal die Sonne kann man diese dann auch bestimmen.Nachts sind einem einige Sterne bei der Orientierung behilflich. Im Folgenden möchte ich hier ein paar Methoden vorstellen. Zum einen die Orientierung mittels Sonne und einem Stock, dann mittels Sonne und Uhr und anschließend unter Zuhilfenahme von Sternen und Sternenbildern.
|
Die erste Methode ist etwas für Leute, die es eilig haben. Man benötigt dafür einen etwa einen Meter langen Stock. Diesen steckt man in den Boden und markiert das die Spitze des Schattens den er wirft. Nach ungefähr 15 Minuten markiert man nun wieder die Spitze des inzwischen gewanderten Schattens. Verbindet man nun die beiden Markierungen mit einer Geraden, so zeigt diese bei der ersten Markierung nach Westen, bei der zweiten Markierung nach Osten.
|
Um
die Himmelsrichtungen mittels Sonne und Uhr zu ermitteln, eignet sich am
besten eine analoge Uhr. Man richtet die Uhr so aus, daß der Stundenzeiger
auf die Sonne zeigt. Die Winkelhalbierende des Winkels zwischen dem Stundenzeiger
und der Zwölf-Uhr-Marke zeigt dann in Nord-Süd-Richtung. Bei einer
Uhr mit Digitalanzeige muß man sich eben den Stundenzeiger und die
Zwölf-Uhr-Marke denken. Diese Methode gilt aber nur für die nördliche
Hemisphähre und ja näher man an den Äquator herankommt, desto
ungenauer wird die Methode. |
Nachts kann man anhand des Polarsternes die Himmelsrichtungen feststellen, er steht nämlich genau im Norden. Zu finden ist er eigentlich ganz einfach (siehe Bild): man sucht den Großen Wagen und verlängert dessen Hinterseite ca fünf Mal noch oben raus (siehe Pfeil) und...da ist er, der Polarstern.
|